Wie schön ist die Erinnerung

ak_omama

Wie wenig konnte ich
das Fallen des ersten richtigen Schnees erwarten, der meistens erst dann kam,
wenn der weihnachtliche Zauber längst verflogen war.

Wie behaglich war doch
das gemütliche Beisammensitzen in der hell erleuchteten Küche, während draußen eisiger Wind um die Häuser pfiff und die Nacht immer viel zu früh hereinbrach.

Wie besinnlich war es doch,
sich um den selbstgebastelten Adventkranz zu versammeln, zu singen, zu beten und der hektischen Betriebsamkeit keinen Einlass zu gewähren.

Wie sehr freute ich mich
auf das Entzünden jeder weiteren Kerze und das tägliche Öffnen der Türchen am Adventkalender, was das Warten auf das bevorstehende Fest zu verkürzen verhalf.

Wie sehr liebte ich den Duft der selbstgebackenen Vanillekipferl, die nirgendwo anders so schmeckten wie daheim.

Wie gern mochte ich es,
den Geschichten aus vergangenen Zeiten zu lauschen, die mit der heutigen Wirklichkeit so wenig gemeinsam haben.

Wie einfach war es doch,
sich Zeit zu schenken, einander zuzuhören,
anstatt hektisch nach passenden Geschenken zu suchen.

Wie sehr wünschte ich,
du wärst auch dieses Jahr noch bei uns, Omama.

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